Hier
arbeitet Siegrid Krohn als Sekretärin. Zum Kundenkreis
von Manfred Krohn und seinem dreiköpfigen Team
gehören vor allem Handwerksbetriebe aus Lünen,
Dortmund und Umgebung, aber auch Privatleute, die Schrott
abgeben möchten. Ob Sanitär-, Dachdecker-
oder Fensterbaufirmen – Eisenschrott oder Edelmetalle
fallen bei diesen Handwerkern häufig an. Ihnen
stellt Manfred Krohn Sammel-Container zur Verfügung,
um den Schrott fachgerecht zu entsorgen und sortenrein
zu sammeln. Ist ein Container voll, wird er wieder abgeholt
und durch einen leeren Container ersetzt. Die jeweilige
Schrottmenge wird auf dem Betriebsgelände Im Geistwinkel
43 gewogen. Dafür stehen eine (LKW-) Waage mit
bis zu 50 Tonnen Tragkraft sowie eine kleinere Metallwaage
für bis zu 3 Tonnen zur Verfügung. „Über
den gewogenen Inhalt der Metallcontainer erhalten die
Kunden eine Gutschrift“, sagt Manfred Krohn, der
rund 250 Container von fünf bis 20 Kubikmeter Größe
sowie drei LKW im Einsatz hat.
Bevor das Eisen und die Nichteisenmetalle dem Rohstoff-Kreislauf
wieder zugeführt werden, wird der Großschrott
mit einer großen Metallanlage sortiert, aufgearbeitet
und getrennt geammelt. Der Eisenschrott geht dann aus
Lünen wieder an Stahlwerke im gesamten Ruhrgebiet,
Nichteisenmetall wird an Metallwerke weiterverkauft.
|